Das Eindringprüfgerät ist auch dazu vorgesehen, Böden vor einer anschließenden Bebauung zu untersuchen. Mit ihm lässt sich die Bodenbeschaffenheit, beispielsweise die Anwesenheit von Trockenheit, Rissen, Störungen oder Hohlräumen, aufspüren.
Die Panda-Sonde kann aufgrund seines starken Eindringvermögens je nach Bodenart bis zu 5 Meter tief in Böden eindringen. Das Gerät ist mit zahlreichem Zubehör in einem Transportkoffer untergebracht. Die automatische Funktion und das geringe Gewicht machen es möglich, dass das Gerät von nur einer Person bedient werden kann.
Mit ihm können zahlreiche Messungen in jeder Art Gelände auch unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden, was den Einsatz sehr kostengünstig macht.
Die Software verarbeitet die gemessenen Daten und überprüft die Verdichtungsdaten. Sie ist mit einer Materialdatenbank verbunden, so dass die Messwerte auch mit Referenzkurven verglichen werden können.
Die mit der Panda-Sonde durchgeführten Kontrollen stimmen mit der Norm NF XP P 94-105 überein. Das Gerät ermöglicht es, normgemäße Prüfberichte zu erstellen.
Die Panda-Sonde ist vom Transport Research Laboratory (Großbritannien) bereits anerkannt. Derzeit laufen Zertifizierungsverfahren in den USA und in China (bei dem für Straßen und Energie zuständigen Ministerium), in der Schweiz steht eine Nutzungs-Norm kurz vor der Verabschiedung. Das Gerät wird bereits von der Stadt New York genutzt.